Am 31.1.2018 wurde in einer bis zum letzten Platz gefüllten Aula am Berufsschulzentrum Bissierstraße für Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule, Gertruck-Luckner-Gewerbeschule und der Edith-Stein-Schule das Theaterstück „Das Boot ist voll“ von Antonio Umberto Riccó aufgeführt.

            

Vito Fiorino (gespielt von Willy Schlüter), der eine kleine Eisdiele auf Lampedusa betreibt, setzt sich in dem Stück mit der Katastrophe eines Schiffsunglücks auseinander, in das er zufällig hineingeraten ist. Auf seinem Fischerboot hat er die Hilferufe gehört und angefangen, Menschen vor dem Ertrinken zu retten, ohne nachzudenken. Er hat nur das getan, was man tun musste – und was die meisten Menschen spontan tun würden. So wurde die Geschichte erzählt – eine über die Auseinandersetzung mit unserer sozialen Verantwortung, unseren Werten und Widersprüchen.

 Anschließend an das Stück war sogar der „echte“ Vito aus Lampedusa angereist und beantwortete (mit Übersetzung aus dem Italienischen) die Fragen der bewegten Schüler und Schülerinnen. Mit dem Zeugen dieser wahren Geschichte sprechen zu können, war eine Erfahrung, die bestimmt einige eine Weile lang erinnern werden. Der ausgiebige Applaus für den Schauspieler Willy Schlüter aus Hannover und für Vito war Beweis genug für die gelungene Veranstaltung. 

Wie eine Schülerin aus dem Publikum während der Fragerunde zu Vito sagte: „Danke, dass es noch so Menschen wie Sie gibt!“. Darauf folgte nochmal ein großer Applaus. Danke Vito!

 

Am 23.11.2018 besuchten die Klassen LS1LW, L2LW sowie das AG11 den Junglandwirtekongress "Mission Zukunft" in Stuttgart Denkendorf.

Am 10.10.2018 unterstützte die 13. Klasse des Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums der Edith-Stein-Schule in Freiburg ein lebenswichtiges Projekt: Es wurde eine Registrierungsaktion gemeinsam mit der DKMS organisiert, um Patienten, die an Blutkrebs erkrankt sind, zu helfen. Initiiert wurde diese Aktion durch eine Schülerin der Klasse, die selbst als Kind von Leukämie betroffen war.

 

Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Blutkrebs ist der Sammelbegriff für eine Reihe schwerwiegender Erkrankungen des blutbildenden Systems. Oft ist eine Stammzellentransplantation für viele Patienten die letzte oder einzige Chance auf Leben, vorausgesetzt man findet den passenden Spender. Der passende Spender muss nahezu die gleichen Gewebemerkmale im Blut haben wie der erkrankte Patient. 

Am 10.10.2018 hatten viele Schüler, Eltern und Lehrer der Edith-Stein-Schule die Chance, sich bei der DKMS registrieren zu lassen. In kurzen Infovorträgen durch die DKMS und von Schülerinnen und Schülern wurden Interessierte über die Stammzellspende informiert. Die Registrierung selbst dauerte keine 10 Minuten und erfolgte per Wangenschleimhautabstrich mit drei Wattestäbchen. Anschließend werden die Gewebemerkmale im Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Wenn die registrierten potenziellen Spender dann tatsächlich als Stammzellspender infrage kommen, werden sie von der DKMS informiert. Nach einer erneuten Blutabnahme, der exakten Bestimmung aller relevanten Werte und einem ausführlichen Gesundheitscheck, kann es dann zu einer Stammzellspende kommen. 

Mit 35 Euro kann die DKMS einen potenziellen Stammzellenspender registrieren und seine Gewebe-merkmale im Labor typisieren. Diese Kosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Deshalb haben die Schüler des gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums Waffeln verkauft. Die Badische Beamtenbank überreichte durch Herrn Rüdiger Bräutigam der Edith-Stein-Schule 500 EUR, die der DKMS zu Gute kommen. Insgesamt konnten so knapp 700 EUR für die DKMS gesammelt wer-den.

Aber viel wichtiger: Im Laufe des Tages konnten 124 neue potentielle Spender gefunden werden.

Lea Hummel